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Surale Rom*nja

- Starke Frauen, Starke Kinder

Das Projekt „Surale Rom*nja – Starke Frauen, starke Kinder“ richtet sich an Hamburger Rom*nja mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte. Es stellt Mädchen und Frauen einen Raum für vertrauensvollen Austausch, individuelle Beratung und Begleitung und niedrigschwellige Grundbildungsangebote. Ziel des Projekts ist die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und die Ermöglichung selbstbestimmter Zukunftsperspektiven.

Hilfestellung für junge Mütter

Wir bieten Unterstützung für Frauen mit frühen Schwangerschaften bei allen Angelegenheit rund um Schwangerschaft, Dokumente und Grundsicherung des Kindes, Kita-Platz-Suche, den Start in einen eigenen Haushalt und die Fürsorge für Mutter und Kind. Alle zwei Monate findet ein Mutter-Kind treffen mit verschiedenen Bildungsinhalten zu frühkindlicher Entwicklung, Familienplanung und Weiterbildungsmöglichkeiten statt.

Mädchengruppe

Bei unserer Mädchengruppe am Mittwochnachmittag finden Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren eine Raum zum Lernen und Spaß haben. Wir bieten Schulförderung und Nachhilfe, genauso wie pädagogische Freizeitaktivitäten. In den Schulferien findet ein Ferienprogramm mit themenspezifischen Workshops und Ausflügen statt. Hier entwickeln die Mädchen ein positives Selbstwertgefühl und einen Umgang mit Freundschaft, Liebe und eigenen Grenzen. 

Lernwerkstatt Lesen und Schreiben

In einem fortlaufenden Grundbildungskurs an zwei Vormittagen der Woche, haben können Frauen ihre Fähigkeiten im Lesen und Schreiben verbessern. An alltagsnahen Texten üben wir auf unterschiedlichen Niveaus in kleinen Gruppen.

Sozialberatung

Montags- und Dienstagsnachmittag sowie Mittwochvormittag beraten und unterstützen wir Familien zu folgenden Themen: Grundsicherung und Sozialleistungen, Wohnungssicherung, Gesundheitsförderung, Schuldenangelegenheiten, Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, Erziehungsberatung, Bewältigung familiärer Konflikte und vieles mehr.

Medienprojekt "Mein eigener Weg"

Junge Frauen dokumentieren ihren persönlichen Lebensweg in Form eines animierten Comic-Videos. Die Teilnehmerinnen erlernen dabei Techniken des biographischen Erzählen und Schreibens und können ihre Kompetenzen um Umgang mit digitalen Medien ausbauen. Die Form des Comics bietet eine Möglichkeit der Selbstrepräsentation, die es zugleich zulässt, anonym zu bleiben.

Bildung zu antiziganistischer Diskriminierung

In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk führen wir FSJ-Seminare zum Thema antiziganistischer Diskriminierung durch. Die Freiwilligen werden für die Auswirkungen von Rassismus gegen in Hamburg lebende Roma und Romnja sensibilisiert und zur Reflexion eigener Denk- und Handlungsweisen angeregt. Teilnehmende aus der Zielgruppe der Rom*nja werden in die Konzeption und Durchführung der Seminare einbezogen.

 

Das Projekt "Surale Rom*nja - Starke Frauen, Starke Kinder" wird finanziert von: Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) und der Sozialbehörde Hamburg.

Projektlaufzeit: 01.08.2020 - 30.06.2022