Der Eingang von Kaorla e.V.

Wer wir sind

KAROLA ist eine Anlaufstelle und ein Treffpunkt für Frauen und Mädchen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte. Vor allem Rom*nja aus dem Karolinenviertel haben einen lang gewachsenen Bezug zu KAROLA. Viele kamen in den 70er/80er Jahren im Zuge der Gastarbeiter*innenanwerbung oder in Folge des Jugoslawienkrieges in den 90ern aus Serbien nach Hamburg. Einige suchen unsere Räumlichkeiten bereits in der zweiten und dritten Generation auf.

An ihrer Lebenssituation und ihren Bedürfnissen orientiert, hat KAROLA im Laufe der Jahre verschiedene Angebote entwickelt. Unser Ziel ist dabei, die gesellschaftliche Teilhabe und Handlungsfähigkeit von Frauen und Mädchen zu stärken. In diesem Sinne beraten wir zu allen Fragen der Alltagsbewältigung, Lebensgestaltung und Bildungsmöglichkeiten.

Auch in unserer Mädchenarbeit unterstützen wir die Mädchen darin, sich mit sozialen, kulturellen und geschlechtsspezifischen Rollenverständnissen auseinanderzusetzen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Im Mittelpunkt steht ein gegenseitiges Kennenlernen und voneinander Lernen. Durch unsere Erfahrung und persönliche Nähe wird KAROLA so zu einem Ort, an dem sich Frauen und Mädchen angenommen und verstanden fühlen.

Seit der Gründung des Vereins 1984 verfolgt KAROLA den Leitgedanken, ein solidarisches Zusammenleben zu fördern und gesellschaftliche Benachteiligung und Diskriminierung zu bekämpfen.

Bis Juni 2022 läuft das Projekt „Surale Rom*nja – Starke Frauen, starke Kinder“, in dem aktuell drei weiße deutsche Mitarbeiterinnen tätig sind. Wir freuen uns über Bewerbungen von Rom*nja mit sozialpädagogischer oder ähnlicher Qualifikation.

KAROLA ist Mitglied im:

  • Verbund der Diakonie www.diakonie-hamburg.de
  • Hamburger Bündnis Flucht Migration Bildung Arbeit www.vernetzung-migration-hamburg.de
  • e.p.a. Netzwerk (european play work association) www.go-epa.org
  • „Kooperationsverbund Schanzenviertel für eine stadtteilbezogene Familienförderung“, kurz KOOP www.koop-schanze.de